Skiclubrennen 06.03.2010

Wenn im Märzen, bei seeehr winterlichen Verhältnissen mit Schneegestöber und Minustemperaturen, eine Gruppe von Skifreuden die uralten Holzlatten vom Estrich runterholt, halblinige Hosen hervorkramt und sich wie zu Grossvaters-Zeiten kleidet – und sich gleichzeitig ein paar amibtioniertere Fahrer die Skis wachsen – dann steht das Skiclubrennen des SC Plaffeien auf dem Programm!
SC_Tor Fotos hier

Und gestern war es wieder so weit. Um 1100 Uhr starteten wir für den Differenz-Riesenslalom beim Bodenlift im Schwarzsee. Bei starkem Schneefall und entsprechend schlechter Sicht wurde versucht, 2 Läufe mit möglichst wenig Zeitdifferenz zu absolvieren. Für diejenigen, die sich eine ganz spezielle Linie ausgedacht haben, hat sich dies als recht schwierig herausgestellt – gau Jules Zwinkern

Nach diesem ersten Teil wurden wir dann in der Riinlihütte mit Suppe und feinen Würsten, gespendet von „Fleisch und Brau“, gestärkt. Natürlich flossen nach dem Essen auch ein paar gut „gewürzte“ Huus-Caffeni und diese halfen angeblich einigen, die nötige Lockerheit oder Kaltblütigkeit für den 2. Teil des Renngeschehens zu erlangen.
Jules

Am Nachmittag, bei langsam besser werdendem Wetter, wurde dann zum Parallelslalom gestartet. Unter 14 Fahrern entfachte sich schon in der Vorausscheidung ein harter Kampf. Mit allen Mitteln wurde versucht, den Gegner psychisch und physisch unter Druck zu setzen. Dabei ist zu erwähnen, dass nach jedem Lauf der Aufstieg zum Start zu Fuss erfolgte und dies schon Gelegenheiten bot, entsprechende Sprüche fallen zu lassen (falls der Schnauff dies noch zulies Zunge rausstrecken). Aber auch vor mehreren absichtlichen Fehlstarts wurde nicht zurück geschreckt (oder war der Adrenalispiegel bei Felix tatsächlich so hoch?). Es ging sogar soweit, dass ein älterer Fahrer eine jüngere JO-Fahrerin kaltblütig ausscheiden liess (SORRY Nicole Unschuldig).

Aber natürlich waren die Wettkämpfe eher eine Nebensächlichkeit. Das gemütliche Beisammensein, die Gespräche und die angenehme Clubambience, welche nach dem Parallelslalom bei einigen weiteren Kaffees sofort wieder aufgenommen wurden, standen an diesem Clubrennen sicher wieder im Vordergrund.

Huette

Zum Schluss ein grosses Dankeschön an die Organisatoren und Helfer! Speziell an Toni, welcher alles wieder Tip-Top organisiert hat. Aber natürlich auch an Sandra, Charly und Roli für die Zeitmessung.

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